Arabische Nächte in Jordanien

Schon des Längeren habe ich Euch nicht mehr aus Jordanien berichtet. Daher hier einige meiner Erinnerungen.

An einem Abend im Winter verabredeten wir uns zu einem Live Concert in einer der hisigen Kneipen. Ja es gibt Sie, die Orte der Erholung und des gesellschaftlichen Beisammenseins. (Wenn man bei einem Bier aus Hölländischer Produktion für ca. 10 Euro pro Glas noch von geniessen reden kann).

Amman in dem Speziellen oder der Mittlere Osten in dem Allgemeinen ist Christen und Ihren Gebräuchen sehr aufgeschlossen gegenüber (Bier, Weihnachten, Kirchen...).

Wir (im westlischen Europa) werden durch die Berichterstattung so sehr beeinflusst, dass wir nicht mehr vorurteilsfrei reisen können. Ein guter Freund von mir, plante seit dem Längerem eine Reise nach Israel und Jordanien, um die historischen Stätten zu besuchen. Durch die Berichte der Medien verunsichert, (der Amerikanische Präsident hatte gerade mal wider eine seiner Launen getwittert) verschoben Sie die Reise und besuchten stattdessen GEORGIEN?!

Was irgentwie schade ist, denn in Jordanien ist eine Reise wert und europäisch aussehender Ausländer werden sehr wertgeschätzt. Swetlana ist des öfteren allein mit dem Auto oder zu Fuss unterwegs. Sie hat keinerlei unangenehmen Erfahrungen gemacht. Ich persönlich fahre nahezu jede Woche allein mit dem Auto zu Partnerorganisationen. Dabei fühle ich mich nicht unsicher oder gar in einer bedrohlichen Situation. Wenn man mal davon absieht, dass ich/ wir (privat)  in einem 20 Jahre alten PAJERO unterwegs bin...

Zurück zum Text.

Als entsandter Mitarbeiter der GIZ, hat man zwangsläufig  Deutsche Kollegen. Mit diesen treffen wir uns regelmäßig, auch nach der Arbeitszeit !

Das besagte Concert nun fand an einem "normalen" Diensatg Abend "unter der Woche" statt. Beginn 20:00 Uhr.

Da wir noch die "Happy Our" mitnehmen wollten starteten wir um 07:00 pm. Was meint, der Kollege bestellte  einen UBER um holte mich vor der Haustür ab.

 

 

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