Mit dem E-Bike von Rinteln bis zur Nordsee
Dieses Mal nahme ich Euch mit, auf meine Radtour im August 2025.
Wir erleben Hitze, starken Wind, lange Stunden auf dem Rad und interessante Menschen kennen.
Im Sommer 2025 konnte ich mir schlussendlich doch noch eine knappe Woche Zeit freischaufeln.
Der Aufenthalt in Deutschland ist von Terminen und Arztbesuchen dominiert. Daher ist eine "Ich-Zeit" auf dem Rad umso wertvoller.
Im Jahr 2025 sind wir für die GIZ in Afrika, genauer in Ruanda im Einsatz.
Mein Plan für diese Jahr ist: Weser ab Rinteln, Fulda bis Kassel, über Fritzlar bei Marburg an die Lahn. Der Lahn folgend bis Koblenz. Dem Rhein folgend bei Emmerich, dann an der Waal bis Hoaek van Holland, die Nordsee hoch bis Den Helder und über den Abschlußdeich nach Emden um von dort mit der Bahn zurück.
Geschafft habe ich Nordsee bis Zandvoort, über Amsterdam und die Hooge Veluwe bis nach Xanten und von dort mit der Bahn zurück.
Als besonderes BonBon für mich:
Diese Jahre durfte ich den Rheinradweg (Euro Velo 15) beenden. Damit habe ich die Strecke Bodensee- Nordsee, am Rhein entlang, bewältigt
Zur Planung habe ich Googe Maps herangezogen.
Die tatsächliche Strecke der Tour waren 1450 km. Start am Samstag den 09.08.2025 bis Sonntag den 17.08.2025
Zurück von der Ostsee (Bericht folgt noch) habe ich in einer Nacht und nebel aktion mein neues Spielzeug in Regensburg abgeholt.
Dazu konnte ich nur noch den freitag Zeit finden. Also ab ins Auto (Wasserpumpe und Zahnriemen neu) und runter nach Regensburg. Von den geplanten 4,5 Stunden wurden 6 h da wir oft im Stau standen. Das Boot verladen und zurück nach Bad Eilsen. Morgens um 05:00 waren wir zurück und konnten das Ruderboot im Garten zwischenlagern.
Samstag Tag 1
Rinteln bis Höxter 100 km
Am Samstag dann das bereits gepackte E-Bike bestiegen und gegen Mittag konnte ich tatsächlich losfahren.
Wer hätte das gedacht, dass ich tatsächlich noch loskomme.
Eher untrainiert, da ich kein Rad in Kigali habe und nur ein paarmal den Bückeberg hochgefahren bin, ging es los.
Die Landschaft der Mittelweser und der Radweg sind einfach nur schön. Auch wenn es meine "Hausstrecke" ist, bin ich jedes Mal wieder begeistert.
Vorbei an bekannten Orten radele ich fröhlich, von einem kräftigen Rückenwind unterstützt, dahin.
Ah guck an: die Holländermühle wird renoviert, das Hotel in Grohnde ist völlig überlaufen, die Fähre in Polle ist ausgefallen da Niedriegwasser, der Kiosk hat noch nicht offen...
So finde ich viele bekannte Orte wieder. Noch immer entdecke ich vieles Neues oder es hat sich verändert, mit der Zeit.
Es wird nicht langweilig an der Weser. Dennoch die Zeit rennt und es wird gegen Abend als ich endlich Höxter erreiche.
Nach einem herzlichem Empfang am Campingplatz darf ich mein Zelt am Weserufer aufbauen.
In der Gastronomie des Campingplatzes hatte ich mein erstes Schnitzel/ Pommes zum Abendessen.
Den Gesrächen der Dauercamper lauschend (mehr oder weniger unfreiwillig) erfuhr ich eine amüsante Lektion über die werten Nachbarn der Camper (wer mit wem, wer ist neu oder hat den Platz verlassen...).
Später im Zelt genoss ich das Gurgeln der Weser und die erste Nacht im Zelt.
Nur es war etwas kalt gegen morgens? Erstaunlich, da doch tagsüber weit über 30°C waren.
Sonntag Tag 2
Höxter uber Kassel und Fritzlar bis nach Bad Wildungen ca 160 km